Projekt GRiW

Gestaltung der strukturellen und personellen Rahmenbedingungen zur Implementierung innovativer arbeitsgebundener Weiterbildungskonzepte

Projektförderer

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Europäischer Sozialfonds (ESF)

Sozialpartnerrichtlinie Initiative „weiter bilden“

Projektträger

AgenturQ
Agentur zur Förderung der beruflichen Weiterbildung in der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V.

Projektpartner

Universität Bremen
Institut Technik und Bildung (ITB)

Dauer

01. Oktober 2010 bis 31. Dezember 2013

Ziele
  • Erhöhung der Weiterbildungsteilnahme und beruflichen Handlungsfähigkeit von weiterbildungsfernen Zielgruppen (insbesondere an-/ungelernte Beschäftigte)
  • Umsetzung eines Weiterbildungskonzeptes auf Grundlage von Lernen im Arbeitsprozess
  • Befähigung der teilnehmenden Betrieb, die Instrumente und Methoden selbstständig anzuwenden
  • Qualifikation von Multiplikatoren (Implementierung und Transfer von Weiterbildungskonzepten)
  • Qualifikation von Lernberatern (Unterstützung der Lernenden)
Kurzer Überblick
  1. Analyse des Weiterbildungsbedarfs
  2. Analyse des Weiterbildungsziels
  3. Entwicklung des Weiterbildungsprogramms
  4. Umsetzung der Weiterbildung
Ergebnis
  • Schulung von 42 Multiplikatoren und Multiplikatorinnen
  • Schulung von 150 Lernberatern und Lernberaterinnen
  • Qualifizierung von 1042 An- und Ungelernten in 19 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg
  • Praxis-Leitfaden GRiW
  • Image-Film

Hintergrund

Die AgenturQ führte in der Zeit 01.10.2010 bis 30.09.2013 das  Projekt GRiW zur arbeitsplatznahen Weiterbildung im Rahmen der ESF-Sozialpartnerrichtlinie „weiter bilden“ durch. Im Zentrum standen die Ausbildung von Multiplikatoren sowie die Implementierung eines innovativen Weiterbildungssystems zur Qualifizierung von an- und ungelernten Arbeitnehmern der M+E-Industrie in Baden-Württemberg.

Im Projekt GRiW geht es um die Einführung und Bereitstellung von Instrumenten einer modernen Personalentwicklung in Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg.

Die Umsetzung des Weiterbildungskonzeptes beinhaltet

  • die Erhebung des Weiterbildungsbedarfs in den Betrieben,
  • die Festlegung des Weiterbildungsziels,
  • die Konzeptionierung und Durchführung von selbstgesteuerten, arbeitsorientierten Weiterbildungsmaßnahmen (inner- und überbetrieblich),
  • die Entwicklung innerbetrieblicher Lernberater/-innen,
  • eine systematische Prozessbegleitung zur Sicherung der notwendigen organisationalen Rahmenbedingungen,
  • die Erfassung der arbeitsbezogenen Kompetenzentwicklung.

Mit dem Qualifizierungskonzept können insbesondere weiterbildungsferne Zielgruppen erreicht werden. Durch die Ausbildung von innerbetrieblichen Multiplikatoren wurden die Projektbetriebe  zur selbstständigen Anwendung des Weiterbildungskonzepts befähigt, so dass diese das Weiterbildungskonzept auf weitere Arbeitsbereiche übertragen können.