Projekt wap

Weiterbildung im Prozess der Arbeit für Fachkräfte der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg

Projektförderer

Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Zukunftsoffensive Junge Generation

Projektträger

AgenturQ
Agentur zur Förderung der beruflichen Weiterbildung in der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V.

Projektpartner

Universität Bremen
Institut Technik und Bildung (ITB)

und

Pädagogische Hochschule Heidelberg (PH Heidelberg)
Fakultät III

Dauer

wap I: 01. März 2004 bis 30. April 2007

wap II: 01. März 2008 bis 31. August 2009

Ziele

wap I:

  • Entwicklung einer Methode der arbeitsorientierten Weiterbildung (Hauptaugenmerk)
  • Betriebliche Weiterbildung in der Branche Metall- und Elektroindustrie quantitativ als auch qualitativ zu verbessern
    • Verbesserung der Weiterbildung für jene Erwerbstätigen, die bislang kaum an Weiterbildung teilnahmen
    • Entwicklung und Erprobung eines arbeitsorientierten Weiterbildungskonzeptes
    • Implementierung von Instrumenten zur Analyse von Bildungs- und Lernbedarfen sowie zur systematischen Gestaltung von arbeitsorientiertem Lernen in den Unternehmen

wap II:

  • Ausmaß an Weiterqualifizierung für An- und Ungelernte, für ältere Arbeitnehmer und für Beschäftigte mit Migrationshintergrund vergrößern
  • Ausstellung von Zertifikaten (Nachweis, dass Qualifizierungsziele erreicht wurden)
  • Anwendung des entwickelten Kompetenzevaluationsinstrumentes
  • Zusammenspiel zwischen dem Lernen im Prozess der Arbeit und dem Lernen im Seminar weiter verbessern
Kurzer Überblick
  1. Weiterbildungsbedarfsanalyse
  2. Aufgabenanalyse in einem Handlungsfeld
  3. Weiterbildungsprogramm entwickeln
  4. Weiterbildungsmaßnahmen umsetzen
  5. Evaluation

Hintergrund

Im Projekt „Weiterbildung im Prozess der Arbeit“ (wap) wurde ein Bildungskonzept umgesetzt, das eng an die betriebliche Praxis gekoppelt ist. Die Weiterbildungsmaßnahmen wurden sowohl aus individuellem Bedarf als auch aus betrieblichen Prozessen abgeleitet, systematisch geplant und schließlich im Arbeitsprozess mithilfe sogenannter Arbeits- und Lernprojekte (ALP) durchgeführt. Hierfür wurden speziell geschulte innerbetriebliche Lernberater/-innen eingesetzt, die den selbst gesteuerten Lernprozess der Teilnehmer/-innen begleitet haben. Dabei zeigte sich, dass die ALP nicht nur die Kompetenzentwicklung der Teilnehmer/-innen fördern, sondern durch die Bearbeitung realer betrieblicher Aufgabenstellungen auch zur Organisationsentwicklung beitragen.