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Welchen Beitrag kann die berufliche Weiterbildung zukünftig zur Bewältigung des Strukturwandels leisten und wie muss sie hierfür möglicherweise angepasst werden.
Wir freuen uns auf einen spannenden Tag mit Ihnen. Seien sie dabei!


BARCAMP „ZUKUNFT DES BETRIEBLICHEN LERNENS“

Wohin geht die Reise der Weiterbildung? Welche Kompetenzen müssen wir in Zukunft erlernen. Wie müssen wir sie schulen? Können wir überhaupt noch „schulen“? Wer ist eigentlich für das Lernen verantwortlich – das Unternehmen, das Trainingspersonal, die Lernenden selbst?

Das sind nur einige von vielen Fragen, denen sich Betriebsräte, Personalverantwortliche und andere lernbegeisterte Menschen am 15. Juni im Barcamp „Seminar oder Selbstgesteuert“ von AgenturQ und ubf gestellt haben. Das Barcamp wurde aus dem Open Innovation Campus (OIC) in Tübingen live gestreamt, die Teilnehmenden waren digital über zoom dabei.

Nach einem „Speed-Dating“ zum Auftakt mit Fragen wie „Was bedeutet ‚Lernen‘ eigentlich für dich?“ gab es einen kurzen Impuls. Marlies Mittler von ubf, und Matthias Binder von der AgenturQ unterhielten sich über die Frage, welche Kompetenzen in Zukunft eigentlich notwendig werden (s. dazu auch die LinkedIn-Seite der AgenturQ).

Sie hoben anschließend hervor, dass diese überwiegend sozialen Kompetenzen eben nicht mehr im klassischen Klassenzimmer-Format vermittelt werden können. Vielmehr, so die Aussage, komme es auf Eigenverantwortung an und darauf Erfahrungen zu machen und diese zu reflektieren. Wie genau das ermöglicht werden kann wurde anhand von Beispielen für neue Lernräume und -formate im Unternehmen gezeigt. So wurde beispielsweise von einem Konzept der Lernbegleitung, Lerninseln und vom „Peer-Learning“, dem Lernen also von und mit Kolleginnen und Kollegen, berichtet.

Danach wurden insgesamt die für Barcamps typischensogenannte Sessions geplant. Jede:r Teilnehmende konnte eigene Themenvorschläge einbringen – und zwar als Input oder auch einfach nur als Frage. Deshalb spricht man bei einem Barcamp übrigens auch von „Teilgebenden“. Insgesamt acht Sessions sind so zusammengekommen. Die Themen waren so vielfältig wie herausfordernd. Es wurde zum Beispiel über einen Mindshift bzw. (neue) Lernkultur gesprochen, die Nachweisbarkeit von informellem Lernen diskutiert und die Frage nach innovativen Lernformaten gestellt. In einer anderen Session wurde gefragt „Wie kann Wissen aufgefrischt werden, ohne dass es langweilig wird?“. Alle Interessierten können die Dokumentation der Session hier nachlesen.

Nach zwei Runden (je 45 Minuten) mit Sessions – man hatte die Qual der Wahl! – zeigten sich die Teilgebenden begeistert. Die Rückmeldung reichten von „inspiriert“ über „fröhlich“ bis hin zu „etwas müde“. Das verwundert nicht, konnte man schließlich unglaublich viele Ideen und Impulse aufsaugen, die erstmal verdaut werden wollten. Am Ende haben viele der über 30 Teilgebenden ganz klar mit „Ja“ für eine Wiederholung des Formats gestimmt. Auch die Beteiligten von ubf, OIC und AgenturQ zeigten sich zufrieden mit dem Barcamp und freuen sich schon auf eine Fortsetzung.


MONTAG, 28. JUNI 2021 VON 13.30 BIS 15 UHR (WEBEX)

Webinar
„DIGITALE KOMPETENZEN WAHRNEHMEN UND STÄRKEN


Gespräch mit Ministerpräsident Kretschmann zum Thema Berufliche Weiterbildung

Am 20. Januar hat sich auf Einladung der AgenturQ Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit Unternehmensvertretern und Betriebsräten aus der Metall- und Elektroindustrie zum Austausch über die Herausforderungen der beruflichen Weiterbildung in den Unternehmen getroffen.

Das Gespräch hat gezeigt: Die meisten Unternehmen sind gut aufgestellt. Aber es bleibt auch noch einiges zu tun. Die Personalverantwortlichen und Betriebsräte haben die Herausforderungen der Unternehmen klar benannt und ihre Wünsche an die Politik geäußert. Wichtig ist ihnen, die spezifischen Herausforderungen der Unternehmen und Beschäftigten zu berücksichtigen und angesichts der zunehmenden Digitalisierung neue und passende Angebote zu schaffen.

Ministerpräsident Kretschmann hat mit der geplanten Weiterbildungsstrategie seine Unterstützung zu gesagt: „Das Thema Weiterbildung ist ganz entscheidend für Baden-Württemberg. Dies können Sie auch an dem Weiterbildungspaket ablesen, das meine Landesregierung gerade auf meine Initiative hin schnürt: Wir nehmen rund 50 Millionen Euro in die Hand und starten eine ressortübergreifende Initiative mit drei Ministerien: Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft. Dabei arbeiten wir intensiv mit der IG Metall und mit Südwestmetall zusammen, genauso wie mit vielen anderen Bildungspartnern vor Ort. Denn Weiterbildung heißt: Die eigenen beruflichen Perspektiven verbessern, das eigene Unternehmen in die Zukunft führen und unseren Wohlstand weiter erarbeiten.“

Aus Sicht von Stefan Küpper, Geschäftsführer bei Südwestmetall, wurde im Gespräch deutlich, dass in den Unternehmen mit Blick auf Digitalisierung und Transformation eine Menge passiert und es hervorragende Beispiele gibt. „Jetzt gilt es, dies in die Fläche zu tragen, die Bedarfserhebung weiter zu strukturieren, Transparenz über Angebote zu schaffen, die Kooperationsbereitschaft zwischen Unternehmen und Weiterbildungsträgern zu fördern und Standardisierung zu ermöglichen“, so Küpper.

Und Kai Burmeister, Gewerkschaftssekretär bei der IG Metall Bezirksleitung, machte deutlich: „Die Qualifizierungsinitiative des Landes Baden-Württemberg kommt genau zur richtigen Zeit. Weiterbildung und Qualifizierung müssen gerade in Zeiten der Transformation allen Beschäftigten ermöglicht werden. Dafür steht die IG Metall!“


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Seit etwas mehr als einem Jahr hält uns die Corona-Krise nun schon gefangen, und wir alle hoffen auf eine Rückkehr zur Normalität nach den Sommerferien. Doch was heißt Normalität? Zur Normalität der Zeit vor Corona werden wir in der beruflichen Weiterbildung jedenfalls nicht mehr zurückkehren. Corona beschleunigt die Transformation hin zu mehr digitaler Bildung. Hierbei dürfen keine Beschäftigten auf der Strecke bleiben. Wir brauchen alle Fachkräfte. Die Veränderungen übertreffen vermutlich alles, was in den letzten 20 Jahren seit Bestehen des TV Quali passiert ist.

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